10. März 2020
Bopschiedskonzert
„Ohne Proben ganz nach oben“ – hat geklappt. Nach über 15 tollen Jahren hat BOP noch einmal die Hütte gerockt und sich am Samstag mit einem Feuerwerk der Dankbarkeit verabschiedet. Geprobt haben wir für den Abschied natürlich auch nicht, deshalb wird die folgende Liste jetzt ein bisschen chaotisch. Hier kommt sie trotzdem, viel zu lang und von Herzen:
Unseren Fans, die uns all die Jahre die Treue gehalten haben – ihr seid schuld, dass wir wirklich dachten, wir könnten das. Unseren Frauen und Familien, die uns als Möchtegern-Rockstars ertragen und trotzdem mitgefiebert haben: Respekt, ehrlich. Werner fürs kreative Merchandising – BOPwurst, BOPkorn und BOPcorn, Genie oder Wahnsinn war nie ganz klar. Aneta, Dimi, Yvonne und Gerrit für Gastfreundschaft mit legendären, viel zu späten und viel zu leckeren Abenden. Thorsten und das Team der evangelischen Jugend haben mit Herzblut die Boptoberfeste und den Bopschied organisiert – sogar das Backstage-Catering war spitze, Chapeau! Marco, Fabio, Karsten, Jürgen, Frank, JP und Tobi stehen stellvertretend für alle, die sich mit Einsatz, Nerven und viel Kabelsalat um Technik, Sound, Bühne und Licht gekümmert haben. Simon sorgte für Konfetti-Bomben, die vermutlich heute noch irgendwo in Herbede rumliegen. Und die lieben Hausmeister haben das Theater hinterher wieder sauber gemacht, ohne uns danach anzuzeigen.
Dem ganzen Dorf Herbede dafür, dass wir hier leben und lieben durften: 2018 habt ihr sogar eine halbe Bürgerinitiative organisiert, um das Boptoberfest zu retten, und uns extra eine Bühne gebaut – sensationell! Dem SVH, der katholischen Gemeinde mit den unvergesslichen „Rock am Dom“-Pfarrfesten (Pastor Winter hat übrigens IMMER pünktlich für trockenes Wetter gesorgt – Zufall? Wir glauben nicht dran), der freiwilligen Feuerwehr, der DLRG und den Jungschützen: ohne euch keine Bühne. Und allen Nachbarn, die um 22 Uhr lieber ein Auge zugedrückt als die Polizei angerufen haben – ihr wart die eigentlichen Helden des Abends.
Uli hat uns gleich zweimal wie echte Rockstars bis nach Hessen ins Mannheimer Capitol exportiert. Inga und Klapper haben uns im Downtown überhaupt erst zusammengewürfelt – ohne euch gäbe es das alles hier nicht. James und Klaus stehen stellvertretend für alle, die damals bei den Sessions mit uns gerockt haben, und für alle Gäste, die den Krach genial fanden. Die Wischmanns haben uns die LKW-Bühne geliehen (und sie vermutlich nie ganz sauber zurückbekommen). Mark hat uns die Ehre zuteil werden lassen, mit einem eigenen Kapitel im selben Buch wie Deep Purple aufzutauchen – da mussten wir erstmal sitzen. Und Frank hat uns spontan als Bernd-Ersatz ein ganzes Oktoberfest gerettet.
Ganz besondere Verbeugung vor Peter: 15 phantastische Strophen der legendären Hymne „König von Herbede“ – unserer Liebeserklärung an ein Dorf, in das wir alle ein bisschen verknallt sind. Den Fotografen für tausende toller Erinnerungen, allen voran Ralf Vohs, Daniel Fischer, Andreas Böhm und Bennat. Schachtzeichen und Kogelheide für ein ganz besonderes Fest. Allen Helfern an den Bierständen, die unser Publikum zuverlässig abgefüllt haben. Und natürlich allen, die auf der Bühne die erste Strophe von „Hier kommt BOP“ geträllert, gesungen, zelebriert und musiziert haben – sensationell, was ihr euch da immer habt einfallen lassen! Sorry übrigens für die Frechheit, dass wir nie richtig geprobt haben und trotzdem megafette Partys hingelegt haben.
Euch Ruhrpottlern, die voller Inbrunst das Steigerlied als Schlusslicht eines grandiosen Abends in den Herbeder Nachthimmel geschmettert haben. Und der Hollandsiedlung, unserer Home- und Fanbase – für geniale T-Shirts, eure Freundschaft und die besten Feste überhaupt.
Diese Band war so ziemlich das Geilste und Bekloppteste, was wir im Leben gemacht haben. Unvergesslich!
Es war uns eine Ehre, mit Euch zu rocken!
Glück auf